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Crypto July 15, 2026

Krypto-Hacks 2026: CertiK meldet 1,31 Milliarden Dollar Schaden im Halbjahr

Krypto-Hacks 2026: Laut CertiK gingen im ersten Halbjahr 1,31 Milliarden Dollar verloren. Gekaperte Wallets sind das teuerste Risiko – so schützt du dich.

Krypto-Hacks 2026: CertiK meldet 1,31 Milliarden Dollar Schaden im Halbjahr

Die Krypto-Hacks 2026 haben im ersten Halbjahr über 1,31 Milliarden US-Dollar vernichtet. Das zeigt der neue Hack3D-Bericht der Sicherheitsfirma CertiK. Die Zahl der Vorfälle sank zwar, doch der Schaden pro Angriff steigt. Vor allem gekaperte Wallets werden zum teuersten Risiko.

Krypto-Hacks 2026: 1,31 Milliarden Dollar in sechs Monaten

Laut CertiK verteilen sich die Verluste auf 344 einzelne Vorfälle. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein Rückgang von rund 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch dieser Vergleich täuscht. Im ersten Halbjahr 2025 verzerrte allein der Bybit-Hack mit 1,45 Milliarden Dollar die Statistik.

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Rechnet man diesen Ausreißer heraus, liegen die Verluste 2026 sogar rund 28 Prozent höher. Die Lage hat sich also nicht entspannt. CertiK kommt zu einem klaren Schluss: Das Sicherheitsniveau im Krypto-Ökosystem ist nicht besser geworden, in mehreren Punkten sogar schlechter.

Wallet-Kompromittierung ist das teuerste Risiko

Die auffälligste Entwicklung betrifft die Angriffsart. Gekaperte Wallets sind erstmals die teuerste Kategorie. Über 444 Millionen Dollar gingen so verloren, verteilt auf nur 33 Vorfälle. Der Schaden pro Angriff ist damit enorm.

Zwei Fälle aus dem April dominieren die Bilanz. Der Angriff auf Kelp DAO über eine kompromittierte RPC-Schnittstelle kostete 291 Millionen Dollar. Der Einbruch bei Drift Protocol schlug mit 285 Millionen Dollar zu Buche. Zusammen machen diese beiden Vorfälle fast 44 Prozent aller Halbjahresverluste aus.

An zweiter Stelle steht Phishing mit rund 366 Millionen Dollar aus 63 Vorfällen. Die Zahl der Phishing-Angriffe ging zwar deutlich zurück, die Schadenssumme aber kaum. Angreifer setzen also auf weniger, dafür lukrativere Attacken. Wer seine Coins schützen will, kommt an der Selbstverwahrung kaum vorbei – welche Geräte sich lohnen, zeigt unser Ratgeber zu Krypto-Hardware-Wallets.

Krypto-Hacks 2026 gehen im Juli weiter

Auch nach dem Stichtag reißt die Serie nicht ab. Anfang Juli traf es die Plattform Summer.fi, die über einen manipulierten Vault rund sechs Millionen Dollar verlor. Der Angreifer lieh sich zuvor per Flash-Loan über 65 Millionen Dollar in USDC.

Wenige Tage später wurde Bonzo Lend um rund neun Millionen Dollar erleichtert, ein Großteil davon wanderte über eine Bridge zu Ethereum. Die Muster ähneln früheren Fällen, etwa dem Aus von SecondFi nach einem Wallet-Hack, das wir im Beitrag zur SecondFi-Schließung beschrieben haben.

Was Nutzer aus den Krypto-Hacks 2026 lernen sollten

Die Zahlen senden eine deutliche Botschaft. Nicht nur Smart Contracts sind das Problem, sondern zunehmend die Schlüsselverwaltung. Wer größere Beträge hält, sollte private Schlüssel offline sichern und Berechtigungen von Wallets regelmäßig prüfen.

  • Private Schlüssel niemals digital im Klartext speichern.
  • Bei hohen Beträgen auf Hardware-Wallets setzen.
  • Erteilte Token-Freigaben regelmäßig widerrufen.
  • Bei jeder Signatur genau prüfen, was bestätigt wird.

Die Angreifer werden gezielter und geduldiger. Genau deshalb bleibt Eigenverantwortung der wirksamste Schutz. Ein Rückgang der Fallzahlen ist kein Grund zur Entwarnung, solange der Schaden pro Angriff weiter steigt.

Quellen

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