Medikit – Support
Stand: 18. August 2026
Medikit hält fest, was in deiner Hausapotheke liegt: welche Packung wo ist, wie viel noch drin ist, wem sie gehört und wie lange sie haltbar ist. Die App läuft ohne Konto und ohne eigenen Server.
Kontakt
Schreib mir an richard@kuhn.or.at. Ich antworte in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Hilfreich sind dabei: iOS-Version, iPhone- oder iPad-Modell und eine kurze Beschreibung, was du erwartet hast und was stattdessen passiert ist.
Systemvoraussetzungen
iPhone oder iPad mit iOS beziehungsweise iPadOS 26 oder neuer. Für den Barcode-Scan wird die Kamera benötigt.
Häufige Fragen
Was liest der Scan aus der Packung?
Auf rezeptpflichtigen Packungen in der EU steht seit Februar 2019 ein quadratischer Data-Matrix-Code. Darin stecken Produktnummer, Charge und Verfallsdatum. Medikit liest diese Angaben direkt aus dem Code – ohne Internet und ohne Datenbank. Rezeptfreie und ältere Packungen tragen oft nur einen Strichcode ohne Datum; dann fragt Medikit das Verfallsdatum einmal ab.
Warum erkennt Medikit den Produktnamen nicht immer?
Verfallsdatum und Charge stehen im Code selbst, der Produktname nicht. Für Österreich und die Schweiz liegt ein Verzeichnis in der App, das offline nachschlägt. Für Deutschland ist das nicht möglich: Die PZN-Stammdaten sind lizenzpflichtig und nicht frei nutzbar. Bei deutschen Packungen bekommst du deshalb Nummer, Verfallsdatum und Charge, aber keinen Namen – den trägst du einmal selbst ein.
Prüft Medikit, ob eine Packung echt ist?
Nein, und das ist bewusst so. Die Echtheitsprüfung läuft über das europäische Verifikationssystem, dessen Zugang auf Apotheken, Großhändler und weitere Berechtigte beschränkt ist. Jede Abfrage dort ist ein Ereignis im System; unberechtigte Abfragen lösen Fehlalarme aus, die eine Apotheke bearbeiten muss. Medikit fragt dieses System nicht ab und stellt sich nie als Echtheitsprüfung dar.
Was passiert mit der Seriennummer auf der Packung?
Im Data-Matrix-Code steht auch eine Seriennummer, die genau diese eine Packung bezeichnet. Medikit speichert sie nicht und überträgt sie nicht. Sie würde Rückschlüsse auf einen konkreten Kauf zulassen und gehört ins Verifikationssystem der Apotheken, nicht in eine Endnutzer-App.
Warum warnt Medikit früher als das Datum auf der Packung?
Manche Mittel sind nach dem Öffnen nur begrenzt verwendbar – Augentropfen zum Beispiel oft nur wenige Wochen, auch wenn auf der Packung noch ein Datum in zwei Jahren steht. Wenn du eine Packung als angebrochen markierst, rechnet Medikit mit dem früheren der beiden Daten. Wie lange genau haltbar ist, steht in deiner Packungsbeilage; Medikit erfindet dafür keine Zahl, sondern schlägt nur einen Wert vor, den du ändern kannst.
Wo liegen meine Daten?
Auf deinem Gerät. Wenn du den iCloud-Sync einschaltest, zusätzlich in deiner privaten iCloud – dort, wo auch deine anderen iCloud-Daten liegen. Es gibt keinen Medikit-Server, keine Registrierung, keine Analyse-SDKs und keine Werbung. Schaltest du den Sync aus, bleibt alles nur auf diesem Gerät. Die Umstellung greift beim nächsten Start der App.
Kann ich einen Lagerort mit dem Haushalt teilen?
Ja. Geteilt wird immer ein einzelner Lagerort, nie der ganze Bestand – „Badezimmerschrank” lässt sich also freigeben, ohne dass die Reiseapotheke mitgeht. Die Freigabe läuft über iCloud zwischen deinem Apple-Konto und dem der eingeladenen Person und setzt eingeschalteten iCloud-Sync voraus.
Wie bekomme ich meine Daten wieder heraus?
Unter „Mehr” → „Einstellungen” gibt es einen Export als Backup-Datei sowie einen Medikationsplan als PDF zum Ausdrucken oder Mitnehmen.
Was Medikit nicht ist
Medikit ist eine Organisationshilfe und kein Medizinprodukt. Die App gibt keine Empfehlung zu Diagnose, Therapie oder Dosierung, bewertet keine Wechselwirkungen und berechnet keine Dosen. Maßgeblich sind immer die Angaben auf der Packung und im Beipackzettel sowie die Auskunft von Ärztin, Arzt, Apothekerin oder Apotheker.
Bei akuten Beschwerden oder Verdacht auf eine Vergiftung: sofort ärztliche Hilfe holen oder den Notruf wählen – in Österreich und der EU 112, Rettung 144.
Datenquellen
Das Arzneimittelverzeichnis in der App stammt aus öffentlich abrufbaren Behördendaten: für Österreich der ASP-Liste der ELGA GmbH, für die Schweiz der Liste der zugelassenen Packungen von Swissmedic. Die Angaben werden unverändert übernommen; für ihre Richtigkeit und Aktualität kann ich keine Gewähr übernehmen.
Datenschutz
Welche Daten die App verarbeitet, wo sie liegen und welche einzige Netzverbindung es gibt, steht in der Datenschutzerklärung für Medikit.
Anbieter
Ing. Richard Kuhn, Ollersdorfer Straße 41, 2261 Angern an der March, Österreich. Vollständige Angaben im Impressum.